Für die Opfer der Shoa
(Wien 3.- Landstrasse)

1938 - 1945 während der Nazi-Herrschaft: beraubt, vertrieben, ermordet

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Es ist kaum mehr bekannt, daß auch der Dritte Wiener Gemeindebezirk (3. Bezirk - Landstraße) - besonders das Weißgerberviertel – ein großes jüdisches Wohngebiet war.

Die nationalsozialistischen Machthaber verfolgten mehr als 13.400 Personen, die im Dritten Bezirk Wiens lebten, als Jüdinnen und Juden. Der Verein Steine des Gedenkens für die Opfer der Shoa setzt Gedenktafeln („Steine der Erinnerung“) an ausgewählten Stellen, wo vor der NS-Herrschaft jüdische MitbürgerInnen im 3. Wiener Gemeindebezirk lebten oder ihre kulturellen und religiösen Einrichtungen waren.

Die in die Gehsteige verlegten Schrifttafeln werden einen Gedenkweg bilden, der die Beraubung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung nach 1938 sichtbar macht. Den Vertriebenen und Ermordeten wird durch das Gedenken symbolisch wieder ein Platz in ihrem Heimatbezirk gegeben.

 


 
  • Sonntag, 8. Mai. 2016 vormittags Neue Gedenksteine in 1160 und 1030 Wien

  • Vier neue Gedenksteine in - 9h30 – ca. 10h 1160., Weyprechtgasse 7 - 11h00 – 11h30: 1030., Geusaugasse 8 - 11h45 – 12h15: 1030., Untere Viaduktgasse 21 - 12h30 – 13h00: 1030., Krieglergasse 4 Der 8. Mai ist „Muttertag“. Die NAZI-Diktatur stilisierte sog. „arische“ Mütter zu Kultobjekten und trieb gleichzeitig Millionen Menschen in den gewaltsamen Tod. Auch das dürfen wir NIEMALS VERGESSEN.
  • Prof. K. Hauer: Die Landstrasser Juden

  • Vom Mittelalter bis Heute