Für die Opfer der Shoa
(Wien 3.- Landstrasse)
1938 - 1945 während der Nazi-Herrschaft: beraubt, vertrieben, ermordet
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Es ist kaum mehr bekannt, daß auch der Dritte Wiener Gemeindebezirk (Landstraße) - besonders das Weißgerberviertel – ein großes jüdisches Wohngebiet war.
Die nationalsozialistischen Machthaber verfolgten mehr als 13.400 Personen, die im Dritten Bezirk Wiens lebten, als Jüdinnen und Juden. Der Verein Steine des Gedenkens für die Opfer der Shoa setzt Gedenktafeln („Steine des Gedenkens“) an ausgewählten Stellen, wo vor der NS-Herrschaft jüdische MitbürgerInnen im 3. Wiener Gemeindebezirk lebten oder ihre kulturellen und religiösen Einrichtungen waren.
Die in die Gehsteige verlegten Schrifttafeln werden einen Gedenkweg bilden, der die Beraubung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung nach 1938 sichtbar macht. Den Vertriebenen und Ermordeten wird durch das Gedenken symbolisch wieder ein Platz in ihrem Heimatbezirk gegeben.
Die Namen und ehemaligen Wohnadressen der Verfolgten können Sie auf dieser Internetseite abfragen.
| ...link zur Abfragemaske (in Arbeit) |
Straßenplan des Dritten Bezirks, der die Situation vor 1938 zeigt.
| (in Arbeit) ... link zum Bezirksplan |
- Treffen der MitarbeiterInnen; InteressentInnen immer willkommen.
Arbeitstreffen des "harten Kerns". Anregungen und Kritik sind wertvoll, deshalb sind InteressentInnen willkommen, auch wenn sie nur unverbindlich "hereinschnuppern" möchten. Nächster Termin: Mittwoch, 1. September 2010 um 17h