Einladung zur Gedenksteinenthüllung für Georgy Halpern und die Wiener Kinder von Maison d´Izieu

Montag 3. April, 16:30 Uhr Vor dem Haus Franz Josefs Kai 25

Es sprechen:

Mag. Gernot Blümel, Stadtrat im Wiener Stadtsenat

Mag.a Martina Maschke, BM für Bildung/Holocaust Education international und erinnern.at

Beate Klarsfeld, FFDJF – Die Söhne und Töchter der aus Frankreich deportierten Juden und Jüdinnen

Dr. Andreas Mailath-Pokorny, amtsf. Stadtrat für Kultur, Wissenschaft und Sport

Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg – Kaddish

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17. Gedenkfahrt nach Engerau/Petržalka

Exkursion am 29. März 2017

mit Enthüllung einer Gedenktafel für die ermordeten ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter des Lagers Engerau am Restaurant Leberfinger

Veranstalter: Zentrale österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz am DÖW

Unkostenbeitrag: 15,- Euro (inkl. Mittagessen), SchülerInnen, Lehrlinge, Studierende), ArbeitslosengeldbezieherInnen 5,- Euro

Zeit: Mittwoch, 29. März 2017

Abfahrt 9.00 Uhr (Treffpunkt 8.45 Uhr) | Rückkehr nach Wien ca. 18.00 Uhr

Treffpunkt: Praterstern 1, 1020 Wien (vor dem Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung), U-Bahnlinie 1, Aufgang Heinestraße)

Anmeldung bis 24. März 2017:

Claudia Kuretsidis-Haider (Zentrale österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz)

T: (01) 22 89 469 / 315 | e-mail: claudia.kuretsidis@nachkriegsjustiz.at

⇒ Programmfolder:

http://www.nachkriegsjustiz.at/aktuelles/folder_engerau_2017.pdf

Ende November/Anfang Dezember 1944 wurde in Engerau (Petržalka, Bratislava) ein Arbeitslager für ungarische Juden eingerichtet. Circa 2000 Zwangsarbeiter mussten beim Bau des sogenannten Südostwalles Sklavenarbeit leisten. Viele starben an den Folgen von Hunger, Kälte und Misshandlungen oder wurden von Wiener SA-Männern oder Politischen Leitern ermordet. Mehr als 100 Männer kamen Ende März 1945 im Zuge des „Todesmarsches“ von Engerau nach Bad Deutsch-Altenburg ums Leben.

Im Nebengebäude des heutigen Restaurants Leberfinger – in der Viedenská cesta in Petržalka, direkt an der Donaupromenade gelegen – befand sich eines der Engerauer Teillager. Die Juden waren in einem ehemaligen Pferdestall einquartiert. Im Zuge der Evakuierung des Lagers Engerau liquidierte ein aus Angehörigen der Wachmannschaft zusammengesetztes „Sonderkommando“ zumindest 13 Häftlinge des Teillagers Leberfinger.

Mehr als 70 Jahre nach den Verbrechen erinnert im Restaurant Leberfinger bislang nichts an die Opfer. Auf Initiative der Zentralen österreichischen Forschungsstelle Nachkriegsjustiz wird am 29. März 2017 ein Erinnerungszeichen angebracht und enthüllt. Es soll nicht nur an die ermordeten Juden des Massakers am 29. März, sondern an alle Opfer des Lagers Engerau erinnern.

Im Rahmen der Bausteinaktion „Schenken Sie eine Gedenktafel“ besteht die Möglichkeit, das Vorhaben finanziell zu unterstützen.

Nähere Informationen: http://www.zeit-geschichte.com/wpckh/category/gedenktafel/