Dienstag, 27. Juni 2017, 19 Uhr, im Republikanischen Club: AfD & FPÖ

Antisemitismus, völkischer Nationalismus und Geschlechterbilder

Buchpräsentation mit:

Stephan GRIGAT (Universität Wien)

Gerhard SCHEIT (sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik)

Heribert SCHIEDEL (DÖW)

Karin STÖGNER (Universität Wien)

Der Band „AfD & FPÖ“ analysiert die Politik und Ideologie der beiden Parteien vor dem Hintergrund der Asyl-, Flüchtlings- und Islamdebatte in den Nachfolgestaaten des Nationalsozialismus. Die vergangenheitspolitischen Diskussionen über den Umgang mit dem NS in den beiden Parteien werden ebenso beleuchtet wie die Positionierungen zum Antisemitismus, zu Israel und zur muslimischen Einwanderung. Die Beiträge thematisieren die völkischen, aggressiv-nationalistischen Positionierungen von AfD und FPÖ, die von beiden Parteien proklamierten Geschlechterbilder und die Rolle von studentischen Burschenschaften vor dem Hintergrund des Erstarkens islamistischer Bewegungen.

Stephan Grigat (Hg.): AfD & FPÖ. Antisemitismus, völkischer Nationalismus und Geschlechterbilder Nomos-Verlag 2017, 205 Seiten, 28,- Euro

Republikanischer Club – Neues Österreich

Rockhgasse 1

A-1010 Wien

Mail: office@repclub.at 

Tel. und Fax: +43 15359961  

01.07.2017, 15.00 Uhr: Gedenkstunde im Landesgericht für Strafsachen Wien

Zum 75. Jahrestag des Beginns der brutalen Hinrichtungsserie von Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern findet am Samstag, 01.07.2017 um 15.00 Uhr eine Gedenkstunde in der Gedenkstätte (dem Hinrichtungsraum während des NS-Regimes) im Landesgericht für Strafsachen Wien statt.

Der Einlass erfolgt am 01.07.2017 von 14.45 Uhr bis 15.00 Uhr (pünktlich) beim Gerichtseingang 1080 Wien, Landesgerichtsstraße 11.

Durch die Gedenkstunde begleiten Sie Armin Maximilian Zitter, Enkel des Max Zitter, der am 30.06.1942 um 05.00 früh in diesem Raum als erster der zehn wegen Widerstands zum Tode verurteilten Eisenbahner geköpft worden ist. Sein Enkel Armin erinnert daran in seinem Buch „Flieg Schwalbe, flieg“.

Friedrich Forsthuber, Präsident des Landesgerichtes für Strafsachen Wien, der u.a. aus Biografien und Briefwechseln der Hinrichtungsopfer („Mich könnt ihr löschen, aber nicht das Feuer“ von Willi Weinert sowie „Mein Kopf wird euch auch nicht retten“ von Willi Weinert und Lisl Rizy) lesen wird.

Es wird um Anmeldung ersucht unter armin.zitter@gmail.com bzw. mobil: 0676 3676350 oder unter friedrich.forsthuber@justiz.gv.at