Für die Opfer der Shoa
(Wien 3.- Landstrasse)
Veranstaltungen 2007 -2010
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Mi 10. März 2010: Zeitzeugin und Generalversammlung
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Keine Anmeldung mehr möglich. Wir werden uns nach dem Ende der Studienfahrt um einen Bericht bemühen.
Sudienreise zu den Gedenkstätten Auschwitz Stammlager und Auschwitz-Birkenau
27. März bis 2. April 2010 (Woche vor Ostern)
Das ehemalige nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager steht synonym für die NS-Vernichtungspolitik und die Ermordung von europäischen Juden und Jüdinnen, so genannten Asozialen, politisch Verfolgten, Menschen aus dem religiösen oder politischen Widerstand, Roma und Sinti, homosexuellen Frauen und Männern.
Die Studienreise eröffnet die Möglichkeit einer intensiven und differenzierten Beschäftigung mit diesem einschneidenden Kapitel unserer jüngeren Vergangenheit, jenseits von „Infotainment“ und Verallgemeinerung. Gerade angesichts nicht nur europaweit steigender Aggression und Gewalt gegen ethnische, religiöse und soziale Minderheiten sowie Ausgrenzungspolitiken ist ein Blick auf unsere unmittelbare Vergangenheit notwendig und sinnvoll. Er zeigt, wohin in letzter Konsequenz die Diskriminierung von Menschen, wohin Antisemitismus, Rassismus und Minderheitenfeindlichkeit führen konnten.
Ein Aspekt der Auseinandersetzung mit Auschwitz ist aber auch die Diskussion von Bezügen zur Gegenwart. Die Studienfahrt bietet eine der letzten Gelegenheiten, Überlebende der Nazidiktatur und der Vernichtungslager zu treffen und deren bewegenden Schicksale kennen zu lernen.
Die Einladung, an dieser von der Gesellschaft für politische Aufklärung und vom Bildungswerk NÖ betreuten Studienfahrt teilzunehmen, richtet sich an Personen jeden Alters, unabhängig von politischer Einstellung, sozialem bzw. beruflichem Hintergrund und Religionszugehörigkeit.
Programm:
27. März: (ca. 13–18 Uhr): Vorbereitungsseminar in Wien: Reiseinfos, Einführung in die Thematik, Gespräche mit ZeitzeugInnen
28. März: Vorbereitungsseminar im Bildungshaus Großrußbach: Gespräch mit einer Zeitzeugin, Vorträge, Filme, Diskussionen
29. März: Abreise nach Oswiecim/ Auschwitz - Busfahrt; Besuch des Jüdischen Zentrum in Oswiecim, Audio-Dokumente, Diskussionen
30. März: Geführte Besichtigungen der Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau
31. März: Sonderführung im Archiv der Gedenkstätte, Besuch der Kunstsammlungen und der nationalen Ausstellungen, Gespräch mit einem Zeitzeugen
1. April: Besichtigung Krakau; Stadtführung durch das jüdische Viertel; Nachmittag zur freien Verfügung
2. April: (Karfreitag) Rückfahrt (Ankunft in Wien ca. 15 Uhr)
Kosten: € 490, - - / Studierende: € 430, - -
Einzelzimmerzuschlag: € 70,-;
FrühbucherInnenbonus: Ermäßigung von € 25,- bei Anmeldung bis 31.12.2009.
(Studierende FrühbucherInnenbonus: - € 20,- zusätzlich zur Studierenden-Ermäßigung, max. halbtagsbeschäftigt)
Im Preis von sind Reise-, Aufenthalts-, Verpflegungs- und Eintrittskosten enthalten. Eine eventuelle Übernachtung vom 27. auf den 28.3.2010 in Wien ist nicht enthalten. Die Fahrt erfolgt in einem modernen Bus. Eine Übernachtung erfolgt im Bildungshaus Großrußbach.
Unterbringung in der Nähe von Oswiecim in einem Hotel.
Eine Teilnahme nur am Vorbereitungsseminar am 27. und 28. März (in Wien und Großrußbach) ist ebenso möglich. Interessierte bitten wir um Kontaktaufnahme mit den Organisatorinnen.
Veranstalterinnen: Bildungs- und Heimatwerk NÖ, www.bhw-n.eu,
Gesellschaft für politische Aufklärung, http://www2.uibk.ac.at/gfpa,
Organisatorische Leitung: Waltraud Riegler (Bildungs- und Heimatwerk NÖ),
Sabine Pölcz und Dr. Karin Liebhart (Gesellschaft für politische Aufklärung)
Informationen und Anmeldung:
Karin Liebhart, Gesellschaft für politische Aufklärung, c/o Institut für Politikwissenschaft der
Universität Wien, 1010 Wien, Universitätsstraße 7/2, Tel.: 01/4277-47739, E-mail: karin.liebhart@univie.ac.at
Waltraud Riegler, Bildungs- und Heimatwerk NÖ, 1030 Wien, Schimmelgasse 13-15, Tel.: 01/533 18 99-10, E-Mail: w.riegler@bhw-n.eu
Teilnahmebedingungen:
* Schriftliche Anmeldung bis 27. Feber 2010 erbeten – Anmeldeformular wird Ihnen zugeschickt
* Anzahlung von € 100,00 – erst nach Eingang der Anzahlung sind Sie angemeldet - Konto des BHW NÖ, Konto Nr. 08.155.000.326 bei der Hypo Investmentbank, BLZ 53.100
Stornobedingungen: Laut den Allgemeinen Reisebedingungen (ARB 1992) (www.wko.at, www.reisebueros.at ) steht die Stornogebühr in einem prozentuellen Verhältnis zum Reisepreis und richtet sich bezüglich der Höhe nach dem Zeitpunkt der Rücktrittserklärung. Laut den Bestimmungen ergeben sich folgende Stornosätze:
bis 30. Tag vor Reiseantritt.............................. 10%
ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt................. 25%
ab 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt................. 50%
ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt...................... 65%
ab dem 3. Tag (72 Std.) vor Reiseantritt….. 85% des Reisepreises.
Impressum: Gesellschaft für politische Aufklärung, 1010 Wien, BHW NÖ, 1030 Wien
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Konzentrationslager Auschwitz:
Auschwitz - der Name gilt heute als Synonym für die Konzentrationslager des Dritten Reiches und die Verbrechen des Holocaust.
Auschwitz-Birkenau lag als das größte nationalsozialistische Konzentrationslager ungefähr 60 Kilometer westlich von Krakau in Polen. Das Lager wurde 1940 auf Befehl von Heinrich Himmler vor den Toren der Stadt Oswiecim errichtet und diente sowohl als Arbeitslager als auch ab 1941 als Vernichtungslager.
Der Komplex setzte sich aus drei Einzellagern zusammen: das Stammlager (Auschwitz I, errichtet zwischen Mai und Juli 1940), Auschwitz-Birkenau (Auschwitz II, errichtet 1941/42 und Auschwitz-Monowitz (Auschwitz III, 1941 als Zwangsarbeitslager errichtet). Weiterhin gab es noch 39 Außen- und Nebenlager. Häftlinge wurden in Auschwitz II „selektiert". Wer als nicht arbeitsfähig erachtet wurde – Männer, Frauen und Kinder -, wurde meist sofort in einer der vier als Duschräume getarnten Gaskammern Birkenaus vergast. Eine weitere Gaskammer befand sich in Auschwitz I. In diesen Tötungseinrichtungen konnten täglich mehrere tausend Menschen ermordet werden. Die arbeitsfähigen Gefangenen mussten für verschiedene deutsche Firmen, darunter die IG Farben, arbeiten. Es gab kaum sanitäre Einrichtungen, kaum medizinische Versorgung. Hunger und Seuchen waren an der Tagesordnung.
Im November 1944 wurden angesichts der vorrückenden sowjetischen Armee auf Befehl Heinrich Himmlers die Tötungen durch Gas eingestellt und Gaskammern sowie Krematorien gesprengt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren in Auschwitz bereits Millionen Menschen – Juden, Jüdinnen, Roma, Sinti, homosexuelle Frauen und Männer, politisch Verfolgte, Behinderte, Asoziale, Bibelforscher, Menschen aus dem religiösen oder politischen Widerstand - ermordet worden.
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das Lager.
1947 wurde durch ein Gesetz des polnischen Parlaments auf den zwei erhalten gebliebenen Teilen des Lagers das staatliche Museum Auschwitz-Birkenau errichtet. Das Konzentrationslager Auschwitz ist heute Gedenkstätte und der Name Auschwitz wurde zum international verständlichen Symbol für den Völkermord und den Rassenwahn der Nazis.
Der Begriff Auschwitz erlangte jedoch auch im Zusammenhang mit der Leugnung des Holocaust im Begriff „Auschwitz-Lüge“ traurige Berühmtheit. Bis heute bestreiten Rechtsextreme die schrecklichen Vorfälle in dem Lager und die Vernichtung der Juden überhaupt.
Quellen: www.shoa.de, www.auschwitz.org.pl
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Donnerstag, 22. April 2010 um 17 Uhr Treffen der MitarbeiterInnen
- Treffen der MitarbeiterInnen; InteressentInnen immer willkommen.
Arbeitstreffen des "harten Kerns". Anregungen und Kritik sind wertvoll, deshalb sind InteressentInnen willkommen, auch wenn sie nur unverbindlich "hereinschnuppern" möchten. Nächster Termin: Mittwoch, 1. September 2010 um 17h