Termine und Veranstaltungen

  • Do
    02
    Aug
    2018
    20:30ESRA, 1020 Wien, Tempelg. 5

    Yoel Halberstam, orthodoxer Jude und renommierter Historiker, leitet eine Kommission, die ein bislang vertuschtes Massaker an jüdischen Zwangsarbeitern in einem österreichischen Dorf gegen Ende des Zweiten Weltkriegs aufklären soll. Während seiner minutiösen Recherchen in Yad Vashem entdeckt er, dass seine Mutter unter einer falschen Identität lebt. Yoel ist gewillt, alles zu riskieren, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch wie hoch darf der Preis der Wahrheit sein und welche Wahrheit gilt letztendlich?
    Regisseur Amichai Greenberg erzählt eine Geschichte über Erinnerung, Verdrängung und die Suche nach Identität. Die Geschichte des Massakers an ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern beim Kreuzstadl in Rechnitz diente ihm als Vorlage. 
    Eintritt frei, Anmeldung auf website, e-mail info@esra.at oder Tel. (01) 214 90 14.
    Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen ist ein amtlicher Lichtbildausweis mitzubringen
    Informationen: Testament

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  • Do
    13
    Sep
    2018
    17:00Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Altes Rathaus, Wipplingerstraße 6 – 8 (Eingang im Hof) , A-1010 Wien

    Wir besuchen die Dauerausstellung im Dokumentationsarchiv des Österreichischen
    Widerstandes. Besonders berücksichtigt wird der Dritte Bezirk Wiens werden.
    - Vor der Shoah lebten im Dritten Bezirk ca. 13.200 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, es gab Synagogen und Bethäuser sowie Kultureinrichtungen.
    - Der Aspangbahnhof war für tausende Wiener Jüdinnen und Juden der Ausgangspunkt zu ihrer Vernichtung in einem Konzentrationslager.
    - Die Bunker im Arenbergpark sind „ewige“ Andenken.
    - Zwischen 1938 und 1942 gab es im Bezirk „Ghettoschulen“ für jüdische Schüler und Sammelwohnungen, ein jüdisches „Altersheim“ u.s.w.

    Freier Eintritt; um Anmeldung wird gebeten 0699-1-9543222 (Burda)

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    Über die Ausstellung
    Die permanente Ausstellung des DÖW dokumentiert die Vorgeschichte des Nationalsozialismus ebenso wie Widerstand und Verfolgung in der NS-Zeit und die Aufarbeitung der NS- Vergangenheit nach 1945. Sie ist die einzige Ausstellung in Österreich, die sich in dieser Breite mit der Thematik befasst.
    Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)
    - wurde 1963 von ehemaligen WiderstandskämpferInnen sowie von engagierten Wissenschaftlern gegründet und ist seit 1983 eine Stiftung, die gemeinsam von der Republik Österreich, der Stadt Wien und dem Verein Dokumentationsarchiv getragen wird.
    - Inhaltliche Schwerpunkte: Widerstand und Verfolgung, Holocaust, Roma und Sinti, Exil, Medizin und Biopolitik im Nationalsozialismus, NS- und Nachkriegsjustiz, Rechtsextremismus nach 1945, Restitution und Entschädigung nach 1945.
    - Tätigkeitsschwerpunkte: Sammlung, Archivierung und wissenschaftliche Auswertung thematisch relevanter Quellen. Archiv- und Bibliotheksbetrieb mit Beratungs- und Betreuungstätigkeit für StudentInnen, JournalistInnen u. a. Vermittlung zeitgeschichtlicher Inhalte insbesondere für Jugendliche und Schüler, aber auch auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung (Erstellung von Lehrmaterialien, Ausstellungen, Führungen etc.).

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